Prozess um krankes Flüchtlingskind

Freispruch für Angeklagte

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Der kleine Leonardo mit seinen Eltern.

Nürnberg - Im Prozess um ein schwer krankes Flüchtlingskind in einer Aufnahmeeinrichtung im fränkischen Zirndorf sind zwei Pförtner und ein Bereitschaftsarzt in zweiter Instanz freigesprochen worden.

Der Fall könne nach mehr als drei Jahren nicht mehr vollständig aufgeklärt werden, sagte der Richter am Mittwoch am Landgericht Nürnberg-Fürth. Die Erkenntnisse reichten für eine Verurteilung nicht aus. Das Kind war im Dezember 2011 an einer schweren bakteriellen Infektion erkrankt. Es bekam dunkle Flecken an Gesicht und Händen. Statt einen Notarzt zu rufen, schickten die Mitarbeiter die Familie jedoch zu Fuß zu einer fast zwei Kilometer entfernten Kinderärztin.

Weitere Informationen zum Fall finden Sie hier.

dpa

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