Lagerhalle brennt

Zwei Leichtverletzte bei Lagerbrand

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In der 100 mal 80 Meter großen Halle war unter anderem Leergut gelagert. Zwei Menschen wurden leicht verletzt, der Sachschaden liegt im Millionenbereich.

Reichertshofen - Beim Brand einer Lagerhalle nahe Reichertshofen (Kreis Pfaffenhofen a. d. Ilm) sind zwei Menschen leicht verletzt worden. Glück hatte man mit dem Wind.

Das Feuer in der 100 mal 80 Meter großen Halle war aus zunächst ungeklärter Ursache ausgebrochen, wie die Polizei in Ingolstadt mitteilte. Den Schaden an dem Gebäude schätzen die Ermittler auf rund eine Million Euro. Ein Mann und eine Frau mussten mit Rauchvergiftungen ambulant behandelt werden. Im Einsatz war ein Großaufgebot an Rettungskräften. Die örtliche sowie umliegende Feuerwehren, Polizei, Katastrophenschutz und Rettungsdienste waren vor Ort.

Was in der Halle gelagert war, konnte die Polizei zunächst nicht genau sagen. Durch mehrere, brennende Ölfässer habe sich aber starker Rauch gebildet. „Wir haben großes Glück mit dem Wind gehabt“, sagte ein Sprecher der Polizei. Wäre der giftige Rauch über Reichertshofen gezogen, „hätten wir vermutlich die ganze Ortschaft evakuieren müssen.“ Stattdessen zog die Rauchwolke über freies Feld weg - und es blieb bei einer Warnung an die Bevölkerung, Fenster geschlossen zu halten. Diese wurde im Lauge des Vormittags widerrufen.

Insgesamt waren bei den Löscharbeiten etwa 200 Feuerwehrleute im Einsatz. Der Brand wurde zwar zwischenzeitlich gelöscht, jedoch ist noch immer eine Brandwache notwendig, um ein erneutes ausbrechen des Feuers zu verhindern.

Der Eigentümer der Halle hat diese an verschiedene Firmen untervermietet. Unter anderen wurden dort Recycling-Güter, Schmierstoffe und Öle gelagert. Auch waren mehrere elektrisch betriebene Gabelstapler untergebracht. Zur Beurteilung der Lage wurde ein Polizeihubschrauber eingesetzt.

Die Kriminalpolizeiinspektion Ingolstadt hat die Ermittlungen zur Feststellung der Brandursache aufgenommen. Der Brandort konnte von den Ermittlern jedoch noch nicht betreten werden. Ein Gutachter des Bayerischen Landeskriminalamtes wird ebenfalls zu den Ermittlungen hinzugezogen.

dpa / mm

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