Untersuchungsergebnis liegt vor

Luchsmorde: Abgehackte Pfoten obduziert

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Ein Luchs mit seinen markanten Ohren

Regensburg - Die im Bayerischen Wald aufgefundenen Luchspfoten stammen von zwei Tieren, zeigt das Obduktionsergebnis nun auf. Jetzt sollen Geschossteile zum Täter führen.

Die vier abgetrennten Luchspfoten, die Mitte Mai im Bayerischen Wald entdeckt wurden, stammen von zwei Tieren. Dies ergab ein Gutachten des Leibniz-Instituts für Zoo- und Wildtierforschung in Berlin. Wie die Staatsanwaltschaft Regensburg mitteilte, wurde auf eines der beiden Tiere mindestens zwei Monate vor seinem Tod zweimal geschossen. Der Luchs sei dabei verletzt worden, habe aber offensichtlich noch fliehen können.

Das Landeskriminalamt untersucht nun die Geschossteile. Vermutet wird, dass es sich bei den Schüssen um denselben Täter handelt, der später die Pfoten der Tiere abschnitt.

Die wenigen in Bayern ausgewilderten Luchse sind streng geschützt und genießen eine ganzjährige Schonzeit. Zu Fällen von Wilderei kommt es seit 2012 immer wieder. Bayerns Umweltministerin Ulrike Scharf (CSU) hat für die Ergreifung der Täter eine Belohnung von 10 000 Euro ausgesetzt.

dpa

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