Mann tot aus Chiemsee geborgen

Chiemsee - Einsatzkräfte der Polizei suchten in der Nacht zum Mittwoch im Chiemseebereich nach einem Mühldorfer. Am Mittwochmorgen konnte der Mann nur noch tot aus dem See geborgen werden.

Der Mühldorfer war am Dienstagmorgen gegen 9.30 mit seinem Auto und einem mitgeführten Fahrrad von zu Hause aus aufgebrochen. Wie schon in der Vergangenheit, so wollte er auch am Dienstag mit seinem Fahrrad den See umrunden und möglicherweise schwimmen gehen. Nachdem er bis zum Abend nicht heimgekehrt war, meldete sich der Sohn bei der Polizei.

An der daraufhin im Umfeld des Chiemsees eingeleiteten Suchaktion beteiligten sich Beamte der Polizeiinspektionen Trostberg, Traunstein, Grassau, der Verkehrspolizeiinspektion Traunstein und der Wasserschutzpolizei Prien. Ebenso kamen Polizeihunde und ein Polizeihubschrauber zum Einsatz. Zahlreiche Parkplätze am Chiemseeufer wurden überprüft, ebenso wurde in Gasthäusern nach dem Vermissten gefragt. Ein Beamter der Verkehrspolizei fuhr in der Nacht mit einem Polizeimotorrad den Chiemseerundweg ab.

Gegen 23 Uhr konnte eine Streifenbesatzung das Auto des Vermissten im Bereich Seebruck ausfindig machen. Der Sohn, der ebenfalls an der Suche beteiligte war und die Lieblingsplätze des Vaters überprüfen konnte, fand schließlich kurz vor 7 Uhr das Fahrrad und die Kleidung des 84-Jährigen im Uferbereich bei Übersee, am sogenannten Rottspitz. Etwa zwei Stunden später wurde schließlich der Leichnam des Vermissten im Wasser treibend gefunden und im Anschluss geborgen. Die Kriminalpolizeiinspektion Traunstein hat die weiteren Ermittlungen übernommen. Derzeit liegen keine Erkenntnisse für Fremdverschulden vor.

Rubriklistenbild: © dpa

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