Es krachte im Minutentakt

Mehrere Verletzte bei Unfallserie auf A9: Fahrerflucht

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Die A9 war nach einer Massenkarambolage zeitweise total gesperrt.

Langenbruck - Kürzlich war es schlechte Sicht bei Graupelschauern, dieses Mal die tiefstehende Sonne. Eine wetterbedingte Unfallserie hat auf der A9 für lange Staus gesorgt. Mehrere Menschen wurden verletzt. Es war Unfallflucht im Spiel.

Bei einer regelrechten Unfallserie sind auf der Autobahn Nürnberg-München (A9) mehrere Menschen verletzt worden. Der erste Unfall ereignete sich am Freitag gegen 9.30 Uhr zwischen der Anschlussstelle Langenbruck (Landkreis Pfaffenhofen a.d. Ilm) und dem Dreieck Holledau. Ein Autofahrer hatte beim Überholen ein nach links ausscherendes Fahrzeug übersehen, das beim Zusammenstoß in die Mittelleitplanke krachte. Der Unfallverursacher beging nach Polizeiangaben Fahrerflucht.

In der Folge kam es ebenfalls in Fahrtrichtung München zu fünf weiteren Unfällen. Insgesamt 19 Fahrzeuge wurden nach Angaben der Polizei darin verwickelt.

Als Ursache für die Unfallserie nannte die Polizei die tiefstehende Sonne. Dadurch seien die Fahrer geblendet worden. „Man kann auch von nicht angepasster Geschwindigkeit sprechen“, sagte ein Polizeisprecher. Die A9 blieb zeitweise total gesperrt. Es bildete sich ein kilometerlanger Rückstau.

Erst am 8. Februar hatte eine Unfallserie mit mehr als 40 beteiligten Fahrzeugen ebenfalls auf der A9 den Verkehr für Stunden zum Erliegen gebracht. Bei schlechter Sicht und Graupelschauern war es innerhalb kürzester Zeit in Höhe Allersberg (Landkreis Roth) zu mehreren Auffahrunfällen gekommen. Zunächst war ein mit Tomaten beladener Sattelzug Richtung Nürnberg in die Mittelleitplanke gekracht und hatte danach die Fahrbahn blockiert. Fast zeitgleich kam es in der Gegenrichtung zu mindestens 14 weiteren Unfällen mit 40 beteiligten Fahrzeugen. Acht Menschen wurden leicht verletzt.

dpa

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