Mord in der Silvesternacht

36 Messerstiche: Lebenslang in Psychiatrie

München - Ein Mann, der in Niederbayern eine Hausfrau mit 36 Messerstichen getötet hat, kommt dauerhaft in die Psychiatrie. Das entschied das Landgericht Passau am Dienstag.

Nach Überzeugung des Gerichts leidet der Mann an einer chronischen Schizophrenie. Es müsse auch künftig damit gerechnet werden, dass er für die Allgemeinheit gefährlich sei, betonte die Vorsitzende Richterin Angela Meier-Kraut.

An Silvester 2013 hatte der Mann in Untergriesbach (Landkreis Passau) die 61-Jährige erstochen. An dem Tag hatte sich der arbeitslose Mechaniker mit dem Sohn der Frau treffen wollen. Als die Mutter die Tür öffnete und sagte, dass ihr Sohn nicht da sei, habe er unvermittelt zugestochen. „Die Antwort hat mir nicht gefallen“, gab der Mann zu Protokoll.

Das Gericht wertete die Bluttat als Mord. „Kann man den Beschuldigten dafür verantwortlich machen? Natürlich nicht“, sagte die Richterin. Durch seine Krankheit sei der Mann „völlig unberechenbar“ geworden.

dpa

Rubriklistenbild: © dpa

Meistgelesene Artikel

Wohnhausbrand im Allgäu: 90-Jährige stirbt

Pfronten - Beim Brand eines Mehrfamilienhauses in Pfronten im Allgäu ist eine 65-jährige Frau verletzt worden. Eine andere Bewohnerin wird noch …
Wohnhausbrand im Allgäu: 90-Jährige stirbt

Über 1000 Jogginghosen-Träger kriegen gratis Sekt

Schwabach - Ein Supermarkt in Schwabach hat sein Versprechen wahr gemacht: Jeder Kunde in Jogginghosen hat am Donnerstag ein Fläschchen Sekt bekommen …
Über 1000 Jogginghosen-Träger kriegen gratis Sekt

Immer mehr Grippe-Kranke in Bayern - Impfung empfohlen

München - In Bayern steigt die Zahl der an Grippe erkrankten Menschen weiter. Die Gesundheitsministerin legt den Menschen ans Herz, sich impfen zu …
Immer mehr Grippe-Kranke in Bayern - Impfung empfohlen

Kommentare