Bayerns Wäldern geht es wieder besser

München - Bayerns Wälder erholen sich. Sie leiden nicht mehr unter den Folgen des extrem heißen und trockenen Jahrhundertsommers 2003.

Das teilte Forstminister Helmut Brunner (CSU) am Sonntag in München mit. Der durchschnittliche Nadel- und Blattverlust sei weiter zurückgegangen. Er liege zum ersten Mal wieder auf dem Niveau der Jahre vor 2003.

Die Ergebnisse basieren auf einer Untersuchung der Blattkronen durch speziell geschulte Försterinnen und Förster. Diese hatten im Sommer bayernweit an 154 Stellen rund 2600 Bäume erfasst. Während sich die Buchen dank starker Fruchtbildung im Vergleich zum Vorjahr deutlich erholt haben, gibt aber nun der schlechte Kronenzustand bayerischer Eichen Anlass zur Sorge. Brunner sieht den gleichzeitigen Befall durch Insekten und Pilze als Hauptursache. Die Bayerische Landesanstalt für Wald und Forstwirtschaft (LWF) soll nun die Gründe für die Anfälligkeit des Laubbaumes herausfinden.

dpa

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