Millionenerbschaft erhofft - 28.000 Euro weg

Haßberge - Selten gutgläubig ist ein Mann aus dem Landkreis Haßberge bei Bamberg einer Gruppe von Betrügern aufgesessen:

Weil sie ihm Millionenerbschaft versprachen, gab er ihnen 28 000 Euro. Wie die Polizei am Dienstag mitteilte, hatte sich eine angebliche Rechtsanwältin bei dem Mann gemeldet und ihm eine Erbschaft über elf Millionen Euro angekündigt. Um das Geld auszahlen zu können, müsse er aber zunächst die Gebühren in Höhe von 27 900 Euro überweisen. Ohne groß zu fragen, zahlte der Mann.

Erst als die Betrüger ihn aufforderten, auch noch 300 000 Euro Erbschaftssteuer im Voraus zu überweisen, kamen dem Opfer Zweifel. “Um sich Klarheit zu verschaffen, setzte sich der Mann sogar ins Flugzeug, um persönlich bei der spanischen Bank vorzusprechen, die in den jeweiligen Anschreiben genannt worden war“, teilte die Polizei mit. Am Bankschalter wurde ihm dann klar, dass er Schwindlern auf den Leim gegangen war. Zurück in Oberfranken, erstattete er Anzeige gegen Unbekannt.

dpa

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