Erfolg nach schwierigen Ermittlungen

Mord an Rosenheimer: 33-Jährige in Haft

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Unterstützungskräfte der Bereitschaftspolizei durchsuchten Straßen und Wege im Bereich der Papinstraße nach tatrelevanten Gegenständen.

Rosenheim - Rund zehn Tage nach dem Mord an Miro B. (59) in Rosenheim, gibt es eine Tatverdächtige. Die 33-Jährige sitzt in Haft. Die Polizei erklärt, warum die Ermittlungen in dem Fall so schwierig waren.

Miro B. war am 29. Oktober in seiner Wohnung nicht weit weg vom Bahnhof in Rosenheim ermordet worden. Das ergaben Untersuchungen der Polizei, nachdem Nachbarinnen den 59-Jährigen am Tag darauf tot auffanden. Die Ermittlungsgruppe "Miro" der Kripo Rosenheim begab sich umgehend auf die Suche nach dem Täter. Doch diese gestaltete sich schwieriger als zunächst erwartet, denn "das Opfer bewegte sich vorwiegend in Gesellschaft sozialer Randgruppen", berichtet die Polizei nun. Und die Angehörigen dieses Milieus seien der Polizei gegenüber sehr zurückhaltend. Auch die Hinweise aus der Bevölkerung führten alle ins Leere.

Doch irgendwann geriet dann eine 33 Jahre alte Frau immer mehr in den Fokus der Beamten. Wie und warum, das kann die Polizei derzeit aus ermittlungstaktischen Gründen noch nicht sagen. Fest steht jedoch, dass sich die Verdachtsmomente so weit erhärteten, dass die Frau schließlich dem Ermittlungsrichter vorgeführt wurde, der einen Haftbefehl wegen Totschlags erließ.

Die 33-Jährige war den Beamten keine Unbekannte: Sie war bereits am 4. November festgenommen worden, weil ein Haftbefehl wegen Eigentumsdelikten gegen sie vorlag. Zu dem Zeitpunkt, als die Kripo sie auch wegen des Totschlags an Miro B. zunehmend ins Visier nahm, saß sie bereits in einer Justizvollzugsanstalt.

Aktuell werden noch immer einige der Spuren, die am Tatort gefunden wurden, im Rechtsmedizinischen Institut in München und beim Bayerischen Landeskriminalamt (LKA) ausgewertet. Auf Hintergründe und Details zur Tat muss die Öffentlichkeit allerdings noch etwas warten.

pie

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