Prozessauftakt

Mann (28) ermordet eigenen Vater

Bamberg - Mord in der Familie: Ein 28-Jähriger steht vor Gericht, weil er seinen eigenen Vater umgebracht haben soll. Zum Prozessauftakt sind noch einige Fragen offen.

Vor dem Landgericht Bamberg hat ein 28 Jahre alter Mann den Mord an seinem Vater gestanden. Allerdings gilt er als schuldunfähig. Nach Erkenntnissen der Ermittler litt er unter Wahnvorstellungen. Zum Prozessauftakt am Donnerstag verlas sein Rechtsanwalt eine Erklärung. Darin räumte der 28-Jährige die Tat ein, schwieg aber zum Motiv und zu den genaueren Umständen. Gutachtern zufolge fügte er seinem Vater in der gemeinsamen Wohnung Ende August 2012 mindestens 58 Messerstiche zu. Danach verständigte er selbst die Polizei. Seitdem ist der 28-Jährige in einer Klinik untergebracht.

Der Mann aus dem Landkreis Bamberg hatte nach seinem Realschulabschluss eine Ausbildung absolviert, konnte aber bereits seit 2008 wegen seiner psychischen Probleme nicht mehr arbeiten. Ein Urteil soll an diesem Freitag fallen. Der Mann muss mit einer dauerhaften Unterbringung in einer Klinik rechnen.

dpa

Rubriklistenbild: © dpa

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