Wegen psychischer Erkrankung

Beschuldigte Mutter darf Gericht fernbleiben

Aschaffenburg - Im Verfahren um den Tod zweier Mädchen in Aschaffenburg darf die beschuldigte Mutter der Verhandlung weiter fernbleiben. Sie ist psychisch krank.

Das Landgericht beschloss am Freitag, das Verfahren aus Rücksicht auf den gesundheitlichen Zustand der Frau in ihrer Abwesenheit fortzuführen, wie Sprecher Günter Will mitteilte.

Die 34-Jährige ist als psychisch krank eingestuft und in einem Bezirkskrankenhaus untergebracht. Sie soll ihre beiden zwei und vier Jahre alten Töchter in der Badewanne ertränkt haben. Wegen ihres Zustandes gilt sie als schuldunfähig. Vor Gericht geht es darum, ob sie gefährlich ist und in der Psychiatrie bleiben muss.

Einen Teilerfolg erzielten die Wahlverteidiger der Frau bei der Frage der Sachverständigen. Die Kammer gab ihrem Wunsch nach, einen weiteren psychiatrischen Gutachter zuzulassen. Die Anwälte hatten das Verfahren mit zahlreichen Befangenheitsanträgen ins Stocken gebracht, die bislang jedoch stets abgelehnt wurden. Das Verfahren wird am 17. März fortgesetzt.

dpa

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