Nach Osama-Tod: Bayern fürchtet Racheakte

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Bayerns Innenminister Joachim Herrmann.

München - Die Staatsregierung verstärkt nach der Tötung des Terroristenführers Osama Bin Laden die Bewachung von US-Einrichtungen in Bayern.

Innenminister Joachim Herrmann (CSU) warnte am Montag in München, die Gefahr von Racheakten wachse. Die Terrorgefahr sei “nach wie vor groß“. In Bayern gibt es mehrere US-Kasernen und die dazugehörigen Wohnsiedlungen sowie das Generalkonsulat und das Amerikahaus in München.

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CSU-Chef Horst Seehofer forderte eine schnelle Verlängerung der Anti-Terror-Gesetze. “Es geht nicht um gesetzgeberischen Aktionismus, sondern um Schutz und Sicherheit der Bürger“, sagte Seehofer vor Beginn einer CSU-Vorstandssitzung.

Herrmann forderte die FDP auf, nun auch den Forderungen der Union zur Vorratsdatenspeicherung zuzustimmen. Es sei “absurd“, dass in Deutschland nichts vorangehe, aber kleine Nachbarländer wie Österreich die Vorratsdatenspeicherung schon beschlossen hätten. Herrmann warf der FDP “Verzögerungstaktik“ vor.

dpa

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