Kontrolle eskaliert

Schießerei im Zug: Täter noch immer im Koma

+
Der Bahnhof in Kempten wurde am Freitag abgeriegelt

Kempten - Nach einer Schießerei in einem Zug im Allgäu mit einem Toten und drei Schwerverletzten lag der überlebende Täter am Montag noch im Koma.

Wie die Staatsanwaltschaft in Kempten mitteilte, wurden die verletzten Polizisten inzwischen aus dem Krankenhaus entlassen. Zehn Tage nach den dramatischen Ereignissen während der Zugfahrt von Kaufbeuren nach Kempten dauern die Ermittlungen zum Tathergang noch an. „Es geht immer noch um die Frage, wie viele Schüsse gefallen sind und wer wann in welche Richtung geschossen hat“, sagte ein Sprecher.

Am 21. März war es in einer mit rund 300 Menschen besetzten Regionalbahn bei einer routinemäßigen Kontrolle zweier Fahrgäste zu einer Schießerei gekommen. Zwei Beamte der Bundespolizei wurden dabei verletzt. Die beiden Täter, ein 44 Jahre alter Mann aus Augsburg und ein 20-Jähriger aus dem oberbayerischen Landkreis Fürstenfeldbruck, waren anschließend bei voller Fahrt aus dem Zug gesprungen. Der 20-Jährige wurde vom Zug erfasst und war sofort tot, der Ältere zog sich schwere Verletzungen zu.

dpa

Meistgelesene Artikel

Wohnhausbrand im Allgäu: 90-Jährige stirbt

Pfronten - Beim Brand eines Mehrfamilienhauses in Pfronten im Allgäu ist eine 65-jährige Frau verletzt worden. Eine andere Bewohnerin wird noch …
Wohnhausbrand im Allgäu: 90-Jährige stirbt

Über 1000 Jogginghosen-Träger kriegen gratis Sekt

Schwabach - Ein Supermarkt in Schwabach hat sein Versprechen wahr gemacht: Jeder Kunde in Jogginghosen hat am Donnerstag ein Fläschchen Sekt bekommen …
Über 1000 Jogginghosen-Träger kriegen gratis Sekt

Mann (56) erfasst Bub beim Einparken

Illertissen - Mit schweren Verletzungen wurde ein zehn Jahre alter Bub in eine Klinik gebracht. Ein 56-Jähriger hatte ihn auf einem Gehweg angefahren.
Mann (56) erfasst Bub beim Einparken

Kommentare