Nach Schuss auf Luchsin: Ermittlungen eingestellt

Bodenmais/Deggendorf - Vier Monate nach den tödlichen Schüssen auf eine trächtige Luchsin im Bayerischen Wald sind die Ermittlungen eingestellt worden. Es konnte kein Täter gefunden werden.

Es sei kein Täter ermittelt worden, teilte die Staatsanwaltschaft Deggendorf am Montag mit. Spaziergänger hatten das tote Tier am 8. Mai am Silberberg bei Bodenmais (Landkreis Regen) entdeckt. Das etwa zweijährige Tier war mit drei Föten trächtig. Der Forstbetrieb Bodenmais hatte daraufhin Anzeige erstattet. Der Luchs gilt in den heimischen Wäldern als eine vom Aussterben bedrohte Tierart. Seit in den 1980er-Jahren auf tschechischer Seite des Böhmerwaldes 17 Luchse ausgewildert wurden, hat sich die größte heimische Wildkatze aber auch wieder im Bayerischen Wald angesiedelt.

dpa

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