Nach Unglück: So werden die Karussells getestet

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In diesem Fahrgeschäft namens "Disco Star" ist das Unglück passiert

Nürnberg - Nach dem Unglück auf einem Volksfest bei Regensburg stellt sich die Frage nach der Sicherheit. Die Prüfer fahren zwar selbst mit, eine Statistik über Mängel gibt es aber nicht.

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Die Sicherheit von Achterbahnen und Karussells wird nach Angaben der Landesgewerbeanstalt (LGA) in Nürnberg regelmäßig kontrolliert. Fahrgeschäfte auf Volksfesten oder Kirchweihen gelten laut Gesetz als “fliegende Bauten“, sie benötigen eine Zulassung, bevor sie überhaupt in Betrieb gehen dürfen. “Sie werden eingehend untersucht“, sagte LGA-Sprecher Rainer Weiskirchen am Mittwoch in Nürnberg.

Dann folgen die turnusmäßigen Untersuchungen der Gerätschaften durch die LGA-Experten. “Sie fahren dann auch selbst mit und schauen zum Beispiel, ob es eine Notabschaltung gibt.“ Die einzelnen Bauteile und die Statik würden zudem gecheckt.

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Bevor auf einem Volksfest eine Achterbahn oder ein Karussell in Betrieb geht, schalten sich beim Aufbau auch die örtlichen Bauordnungsbehörden ein. Sie kontrollieren, ob das Prüfbuch in Ordnung ist und ob die Aufbauhelfer geschult sind, erläuterte Weiskirchen. “Dabei werden die Abläufe vor Ort unter die Lupe genommen.“

Die LGA ist zuständig für Schausteller mit Hauptsitz in Nordbayern. Das bedeute, dass man für die turnusmäßigen Prüfungen aber auch Feste außerhalb dieses Gebiets besuche, wenn der jeweilige Schausteller dort arbeite. “Unsere Experten sind dann auch auf der Münchner Wiesn unterwegs.“ Eine Statistik über Mängel führe man nicht, sagte der Sprecher.

dpa

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