Nach Unfall gerettetes Rehkitz "Paul" gestorben

Sonthofen - Das Rehkitz "Paul" ist nach seiner Rettung nach einem Wildunfall nun doch gestorben. Das zu früh geborene Tier war noch nicht voll ausentwickelt und zu sehr geschwächt, um überleben zu können.

Dies teilte die Polizei in Kempten am Mittwoch mit. Bei dem Unfall am Samstag auf der Bundesstraße 12 war das trächtige Muttertier verendet. Von den beiden Jungen, die durch den Aufprall aus dem Leib der Mutter gerissen worden waren, hatte eines zunächst noch gelebt. Tierliebende Polizeibeamte gaben es in tierärztliche Obhut. Die Ersthelfer gaben dem Kitz den Namen "Paul".

Rehkitze werden nach Angaben von Ekkehard Voigt, Vorsitzender des Kreisjagdverbands Oberallgäu, normalerweise ab Mitte Mai gesetzt. In der so genannten Brut- und Setzzeit sollten Spaziergänger auf keinen Fall verlassene Jungtiere im Wald und auf Feldern anfassen oder einsammeln, betonte Voigt. Die Rehkitze würden von ihren Müttern die ersten Tage nach der Geburt nur vorübergehend allein gelassen. Werden sie von Menschen berührt, können die Kitze von der Mutter verstoßen werden. Auch Hunde sollten nicht unbeaufsichtigt über Felder streifen.

dpa

Rubriklistenbild: © dpa

Meistgelesene Artikel

Wohnhausbrand im Allgäu: 90-Jährige stirbt

Pfronten - Beim Brand eines Mehrfamilienhauses in Pfronten im Allgäu ist eine 65-jährige Frau verletzt worden. Eine andere Bewohnerin wird noch …
Wohnhausbrand im Allgäu: 90-Jährige stirbt

Über 1000 Jogginghosen-Träger kriegen gratis Sekt

Schwabach - Ein Supermarkt in Schwabach hat sein Versprechen wahr gemacht: Jeder Kunde in Jogginghosen hat am Donnerstag ein Fläschchen Sekt bekommen …
Über 1000 Jogginghosen-Träger kriegen gratis Sekt

Immer mehr Grippe-Kranke in Bayern - Impfung empfohlen

München - In Bayern steigt die Zahl der an Grippe erkrankten Menschen weiter. Die Gesundheitsministerin legt den Menschen ans Herz, sich impfen zu …
Immer mehr Grippe-Kranke in Bayern - Impfung empfohlen

Kommentare