Die Landessieger des Wettbewerbs

„Jugend forscht“: Nachwuchs-Wissenschaftler ausgezeichnet

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Bei "Jugend forsch": Maximilian Stegemeyer (17) aus Pfaffenhofen an der Ilm hat berechnet, ob das Punktevergabesystem beim Skispringen gerecht ist.

München - Ein selbstbremsendes Bobbycar und Schwarzkümmelöl gegen Zecken: Beim Schülerwettbewerb „Jugend forscht“ sind 15 Nachwuchs-Wissenschaftler in München ausgezeichnet worden.

Die Landessieger dürfen ihre Projekte vom 29. Mai bis 1. Juni beim Bundeswettbewerb in Künzelsau in Baden-Württemberg vorstellen.

Zu den Gewinnern gehört Maximilian Stegemeyer (17) aus Pfaffenhofen an der Ilm. Der Gymnasiast hat berechnet, ob das Punktevergabesystem beim Skispringen gerecht ist. Sein Ergebnis: „Die Sportler, die Punkte bekommen, erhalten etwa 30 Prozent zu viel, und denjenigen Sportlern, denen Punkte abgezogen werden, werden etwa 30 Prozent zu viel abgezogen.“ Aber insgesamt sei das Punktesystem „eine sinnvolle Maßnahme“. Einen Sonderpreis bekam zum Beispiel Markus Reichel (15) aus Forchheim. Er hat ein selbstbremsendes Bobbycar entwickelt - weil die Buben in der Nachbarschaft so oft gegen Zäune gefahren sind.

„Jugend forscht“ ist der größte Jugendwettbewerb für Naturwissenschaften und Technik. Er fördert besondere Leistungen und Begabungen in diesen Bereichen. In diesem Jahr findet er zum 49. Mal statt. In Bayern gab es in diesem Jahr etwa 2000 Teilnehmer.

dpa

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