Nordbayern: Mehr Schwimmunterricht für Kinder

Nürnberg - Ein Drittel der Schulabgänger in Nordbayern kann nicht schwimmen. Deshalb sollen dort künftig mehr Kinder als bisher Schwimmunterricht erhalten. Was genau geplant ist:

Damit solle die Zahl der Nichtschwimmer im Kindes- und Jugendalter verringert werden, teilte die Geschäftsstelle der Metropolregion Nürnberg am Montag in Nürnberg mit. Nach Erkenntnissen des Regionen-Bündnisses kann ein gutes Drittel der Schulabgänger in Nordbayern nicht schwimmen. Die zweithäufigste Todesursache bei Kindern bis acht Jahren sei das Ertrinken, teilte das Kommunen-Bündnis mit.

Deswegen seien alle 663 Grund- und Förderschulen in der Metropolregion Nürnberg dazu aufgerufen worden, mehr Schwimmunterricht für ihre Schüler anzubieten; zugleich sollen die Schulen die Buben und Mädchen zum Erwerb des sogenannten “Seepferdchen“-Abzeichens bewegen; dieses weise Kinder als gute Schwimmer aus. Den erfolgreichsten Schulen winkten Geldpreise. Unterstützt werden sollen die Lehrer beim schulischen Schwimmunterricht von sogenannten Assistenten - jungen Leuten, die im Rahmen eines Freiwilligen Jahres im Schul- und Vereinssport als Helfer eingesetzt werden.

dpa

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