Millioneninvestition in Franken

Nürnberger Wahrzeichen wird zur Großbaustelle

Nürnberg - Auf der Nürnberger Kaiserburg beginnt im Frühjahr die größte Sanierung seit dem Wiederaufbau der mittelalterlichen Anlage nach dem Zweiten Weltkrieg.

Der Freistaat werde für den ersten Bauabschnitt gut 17 Millionen Euro investieren, sagte am Donnerstag Cordula Mauß von der Bayerischen Schlösserverwaltung in München. Sie bestätigte einen Bericht der Nürnberger Nachrichten.

Der Eingangsbereich mit den Kassen werde erneuert, das Burgdepot verlagert. Nach dem Umbau sollen zudem ein Café im Finanzstadl für die Besucher zur Verfügung stehen und ein Multifunktionsraum für Veranstaltungen. Während der Sanierung werde der Museumsbetrieb normal weiterlaufen, erläuterte Mauß. Im Jahr 2013 zählten Palas und Museum rund 165 000 Besucher.

Die Nürnberger Burg war im Mittelalter eine der bedeutendsten Kaiserpfalzen des Heiligen Römischen Reichs. Zu den ältesten erhaltenen Teilen der Burganlage zählt die kaiserliche Doppelkapelle, die um 1200 entstand. Im Zweiten Weltkrieg wurden große Teile der Burg bei den Bombenangriffen in Schutt und Asche gelegt.

dpa/lby

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