Obdachloser gesteht Hammerattacke

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Das psychatrische Sachverständigen-Gutachten auf dem Tisch des Staatsanwaltes.

Würzburg - Mit einem Geständnis hat der Prozess gegen einen Obdachlosen begonnen. Er soll seinen Kumpel mit 45 Hammerschlägen getötet haben. Der Angeklagte hörte "Stimmen".

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45 Hammerschläge: Obdachloser vor Gericht

Im Prozess um den qualvollen Tod eines Obdachlosen in Würzburg hat der angeklagte Kumpel des Opfers die Tat gestanden. Der Mann räumte vor dem Landgericht Würzburg über seinen Verteidiger ein, den 39-Jährigen mit mindestens 45 Hammerschlägen und 19 Messerstichen getötet zu haben. Zum Motiv seines 34 Jahre alten Mandanten sagte der Verteidiger nichts.

Der Beschuldigte leidet unter einer wahnhaften Störung und gilt als nicht schuldfähig. In dem Prozess geht es nicht um eine Verurteilung des Mannes wegen Mordes. Bei dem sogenannten Sicherungsverfahren wird geprüft, ob der 34-Jährige dauerhaft in eine Psychiatrie muss.

Wahnvorstellungen: "Die Stimmen kommen und gehen"

Polizisten erklärten, dass der Beschuldigte sich nach der Tötung seines Kumpels selbst bei der Polizei gemeldet hat. “Ich habe ihn bestraft und zwar in Selbstjustiz“, sagte der Tatverdächtige damals nach Worten eines Beamten.

Das Opfer hatte mit dem Beschuldigten wenige Wochen zusammen in einem Zimmer eines Obdachlosenheims gelebt. Warum der 34-Jährige seinen Kumpel in einer mehr als zwölf Stunden dauernden Tortur getötet hat, konnte am Montag zunächst nicht geklärt werden. Der Prozess soll wird fortgesetzt.

dpa

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