Donaupegel sinkt weiter

Passau: 800 Häuser von Hochwasser betroffen

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 Die von Astrium gebauten und betriebenen Pléiades-Satelliten zeigen auf dem beigefügten Bild vom 5. Juni 2013 das Jahrhunderthochwasser in der Bayrischen Stadt Passau. Im historischen Stadtzentrum fließen die drei Flüsse Inn, Donau und Ilz zusammen.

Passau - Die Stadt Passau hat am Freitag eine erste Bilanz nach der Hochwasserkatastrophe gezogen. Nach Erhebungen der Verwaltung sind rund 800 Gebäude und 5000 Menschen vom Hochwasser betroffen.

Etwa 80 Prozent der unterbrochenen Stromanschlüsse seien inzwischen wieder in Betrieb. Von 861 gemeldeten Schäden sei die Hälfte begutachtet worden, der Schaden dort werde auf 30 Millionen Euro geschätzt. Die Innbrückgasse wurde wegen einsturzgefährdeter Häuser gesperrt.

An über 500 Privatpersonen und 330 Gewerbetreibende seien 2,4 Millionen Euro Sofortgeld ausgezahlt worden. Soforthilfe könne auch am Samstag und Sonntag beantragt werden, teilte die Stadt mit. Viele Firmen aus Passau und auch überregional böten derzeit Rabatt-Aktionen oder Gutscheine für Hochwasser-Geschädigte an. Das Bayerische Rote Kreuz bedankte sich für die umfangreichen Sachspenden. Aber momentan seien die Lager am Betreuungsplatz am Messeparkplatz so voll, dass dort keine Sachspenden mehr entgegen genommen werden könnten.

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Der Donaupegel sank bis Freitagabend auf 9,00 Meter - das sind fast vier Meter weniger als am Dienstag, als das Wasser so hoch gestanden hatte wie seit dem Mittelalter nicht mehr. Der Donaupegel sei weiterhin leicht rückläufig, teilte die Stadt mit.

lby

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