Polizei mit Videofahrzeug gegen Extremisten

Waldmünchen - Es klingt wie aus einem Actionfilm: Mit einem hochmodernen Videoüberwachungsfahrzeug will die Polizei künftig im bayerisch-tschechischen Grenzgebiet Extremisten überwachen.

Das von der EU im Rahmen eines grenzüberschreitenden Projekts geförderte Einsatzfahrzeug, genannt “Mobiles Monitoring Zentrum“, wurde von Polizeivertretern aus den beiden Ländern am Montag im oberpfälzischen Waldmünchen (Landkreis Cham) vorgestellt.

Wie im Actionfilm: Polizei überwacht Extremisten mit Videofahrzeug

Wie im Actionfilm: Polizei mit Videofahrzeug gegen Extremisten

Der für die Ermittler umgebaute Kleintransporter hat mehrere ausfahrbare Kameras, mit denen Veranstaltungen von Links- und Rechtsextremisten beobachtet werden können.

Im Inneren des Wagens können die Polizisten das Geschehen auf Monitoren verfolgen und die Video- und Tonaufnahmen aufzeichnen und bearbeiten. Bei dem EU-Projekt “Länderübergreifende Intensivierung der Bekämpfung des Extremismus“ arbeitet das Polizeipräsidium Oberpfalz in Regensburg mit der Polizeibezirksdirektion Pilsen zusammen.

Das Videofahrzeug solle dazu dienen, Straftaten beispielsweise bei Demonstrationen beweiskräftig zu dokumentieren, erklärte ein Sprecher des Regensburger Präsidiums.

Das Fahrzeug sei zwar in Pilsen stationiert, könne aber auch in Bayern eingesetzt werden. Im Freistaat gebe es bislang nur in München und Nürnberg ähnlich ausgestattete Einsatzfahrzeuge.

dpa

Rubriklistenbild: © dpa

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