Reisebus-Unglück: Polizei schließt Ermittlung ab

Neu-Ulm/Kempten - Die Polizei Kempten hat drei Monate nach dem Reisebus-Unglück auf der A8 die Ermittlungen abgeschlossen. Die Frage, ob die Ursache technisches oder menschliches Versagen ist, ist geklärt.

Fast drei Monate nach dem Reisebus-Unglück auf der Autobahn 8 nahe Neu-Ulm mit zwei Toten hat die Polizei ihre Ermittlungen abgeschlossen. Dies teilte ein Polizeisprecher in Kempten mit.

Die Ursache für das tragische Unglück sei ein Fahrfehler des Busfahrers gewesen. Unklar sei jedoch nach wie vor, wodurch dieser Fahrfehler ausgelöst wurde. Der Fall werde demnächst an die Staatsanwaltschaft übergeben. Die müsse dann entscheiden, ob sie gegen den Busfahrer Anklage wegen fahrlässiger Tötung erhebt.

Technische Mängel schließen die Ermittler als Unfallursache aus. Der Reisebus war Mitte März nahe der Raststätte Seligweiler bei Ulm von der Autobahn abgekommen und etwa drei Meter einen Hang hinuntergestürzt. Eine 77-jährige Frau und ihr ein Jahr älterer Ehemann aus Offenburg (Ortenaukreis) starben in dem Buswrack. 48 Insassen wurden verletzt. Die Reisegruppe aus Baden-Württemberg war auf dem Weg in den Urlaub nach Kroatien.

Rubriklistenbild: © dpa

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