Ruhige Freinacht in Bayern 

München/Nürnberg/Augsburg - Kaum Störungen und wenig Vandalismus: Die Freinacht in Bayern ist in diesem Jahr friedlich über die Bühne gegangen.

Die Freinacht ist in Bayern insgesamt ruhig verlaufen, die Menschen tanzten friedlich in den Mai. Die Polizeistationen im gesamten Freistaat meldeten am Sonntag kaum mutwillige Zerstörungen oder böse Streiche. “Es gibt einen Trend, dass es ruhiger wird“, sagte ein Sprecher der Münchner Polizei. So seien die Beamten in der Landeshauptstadt lediglich 55 Mal wegen der Freinacht im Einsatz gewesen. Meist ging es um Sachbeschädigungen durch geworfene Eier oder in Toilettenpapier gewickelte Autos. Im Vorjahr waren es noch 98 Einsätze in München.

Im Stadtgebiet Landshut wurden einige Gullideckel herausgehoben und versetzt. Ansonsten sei es auch in Niederbayern sehr ruhig gewesen, teilte die Polizei mit. In der Oberpfalz mussten die Beamten 21 Mal ausrücken. In Nürnberg und Rosenheim meldete die Polizei dagegen nicht einen einzigen Einsatz im Zusammenhang mit der Freinacht. Auch ein Sprecher des Polizeipräsidiums Schwaben-Nord sagte: “In Augsburg war es erfreulicherweise auffallend ruhig.“

In der sogenannten Freinacht zum 1. Mai werden vielfach “Streiche“ gespielt: Maibäume werden gestohlen, Mülltonnen angezündet oder Hauswände beschmiert. Doch während das “Maibaumklauen“ als Brauchtum von der Polizei geduldet wird, handelt es sich bei den übrigen “Streichen“ um Straftaten.

dpa

Rubriklistenbild: © dpa

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