Schweigeminute für Japan an bayerischen Schulen

München - Mit Schweigeminuten wollen die Schüler in Bayern ihre Betroffenheit über die katastrophale Situation in Japan und ihr Mitgefühl für die Menschen ausdrücken.

Kultusminister Ludwig Spaenle (CSU) teilte am Donnerstag in München mit, er greife den Wunsch von Schülern nach einer Schweigeminute gerne auf und gebe ihn als Anregung an alle Schulen weiter. “Einfühlungsvermögen und Respekt gegenüber den Mitmenschen sind wichtig für uns alle.“

Aufgabe der Schulen sei es nicht nur, Kenntnisse und Fertigkeiten zu vermitteln, sondern auch zu Mitgefühl und Achtung vor anderen Menschen zu erziehen, sagte der Minister unter Verweis auf den Verfassungsauftrag. “Wie die erschütternde Krisensituation in Japan im Unterricht behandelt wird, bleibt unseren Lehrkräften und Schulfamilien freigestellt. Eine Schweigeminute kann jedoch ein geeignetes Zeichen sein, als Schule geschlossen innezuhalten und gemeinsam des menschlichen Leides zu gedenken.“

dpa

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