Nach heftigen Protesten

Seehofer: Erdverkabelung der Stromtrassen genau planen

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Seehofer (CSU) will die Routen der großen Stromtrassen genau planen.

Hirschaid - Bayerns Ministerpräsident Horst Seehofer (CSU) hat die Netzbetreiber aufgefordert, die neuen Routen für die großen Stromtrassen sorgfältig zu planen.

„Ich will nicht, dass Erdkabel kreuz und quer durch unsere bayerische Landschaft verlaufen“, sagte er am Samstag bei der Landesversammlung der kommunalpolitischen Vereinigung der CSU im oberfränkischen Hirschaid (Landkreis Bamberg). Stattdessen sollten die Kabel mit der vorhandenen Infrastruktur gebündelt werden und beispielsweise auch unter Böschungen verlaufen.

Nach heftigen Protesten wegen der geplanten großen Trassen hatte das Bundeskabinett beschlossen, die neuen Nord-Süd-Stromautobahnen weitgehend unter der Erde verlaufen zu lassen.

Seehofer brachte zudem Überlegungen ins Spiel, ob nicht auf besonders schlechten Ackerböden im Freistaat der Bau von Photovoltaikanlagen stärker gefördert werden sollte. Für die künftige Energieversorgung des Freistaats seien Strom aus Sonnenenergie und Biomasse am wichtigsten, sagte er weiter.

Kommunalpolitische Vereinigung der CSU

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