Er ist Hauptverdächtiger

Erstochener Bub (5): Vater in Psychiatrie

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Die Polizei hatte den Fünfjährigen am Samstag tot in der Wohnung seines Vaters in Oberasbach (Foto) aufgefunden.

Oberasbach - Ein Mann aus dem Landkreis Fürth, der am Samstag seinen fünfjährigen Sohn ermordet haben soll, verweigert bislang jede Aussage. Nun ist er in die Psychiatrie gebracht worden.

Nach dem Mord an einem fünfjährigen Jungen im mittelfränkischen Oberasbach (Landkreis Fürth) ist der tatverdächtige Vater in ein psychiatrisches Krankenhaus gebracht worden. Ein Psychiater habe den 31-Jährigen zuvor begutachtet, sagte eine Sprecherin der Staatsanwaltschaft Nürnberg-Fürth am Montag. Dabei sei eine Störung diagnostiziert worden. Der Mann sei daher in ein Bezirkskrankenhaus gebracht worden.

Zum Motiv für die Tat äußerte sich der Tatverdächtige nach Angaben eines Polizeisprechers bisher nicht. Der Vater hatte am Wochenende selbst die Ermittler gerufen. Die Beamten fanden den Jungen tot in der Wohnung seines Vaters. Die Leiche wies Stichverletzungen am Hals auf.

Der Vater lebte getrennt von der 26-jährigen Mutter des Kindes. Der Junge habe bei der Mutter im Landkreis Erlangen-Höchststadt gelebt. Gegen den Vater war am Sonntag ein Unterbringungsbefehl wegen Mordes erlassen worden.

dpa

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