Schuldunfähigkeit festgestellt

Nach tödlicher Attacke auf Mutter: Sohn muss in Klinik

Regensburg - Ein 22-jähriger Mann, der seine Mutter im Mai vergangenen Jahres in der gemeinsamen Wohnung in Regensburg erstochen hatte, wird dauerhaft in ein psychiatrisches Krankenhaus eingewiesen.

 Das hat das Landgericht Regensburg am Dienstag beschlossen. Der schizophrene Mann sei schuldunfähig und eine Gefahr für die Allgemeinheit, erklärte der Vorsitzende Richter. Der Fall offenbare „menschliche Tragik“. Die Mutter sei einst Opfer eines Sexualverbrechens geworden und nur knapp dem Tod entronnen. „Fast 29 Jahre später fiel sie ihrem einzigen und geliebten Sohn zum Opfer.“ Der Sohn habe am Tatabend den Teufel in ihr gesehen und mit einem Fleischmesser auf sie eingestochen. Auf Facebook hatte er erklärt: „Ich wollte nur das Böse vernichten.“ Er verständigte selbst die Einsatzkräfte. Die Sanitäter konnten die Frau aber nicht mehr retten.

dpa/lby

Rubriklistenbild: © dpa

Mehr zum Thema:

Meistgelesene Artikel

Todesdrama in Oberbayern: Ehepaar stirbt bei Unfall

Stammham - Ein Auto gerät auf der Kreisstraße bei Stammham auf die Gegenspur und prallt frontal mit einem entgegenkommenden Fahrzeug zusammen. Ein …
Todesdrama in Oberbayern: Ehepaar stirbt bei Unfall

Mann (56) erfasst Bub beim Einparken

Illertissen - Mit schweren Verletzungen wurde ein zehn Jahre alter Bub in eine Klinik gebracht. Ein 56-Jähriger hatte ihn auf einem Gehweg angefahren.
Mann (56) erfasst Bub beim Einparken

Heldenhaft: Mann stoppt betrunkenen Geisterfahrer

Bamberg - Ein geistesgegenwärtiger Bürger hat in Oberfranken eine lebensgefährliche Geisterfahrt mit mehr als vier Promille verhindert.
Heldenhaft: Mann stoppt betrunkenen Geisterfahrer

Kommentare