Städte wollen Fahrradverkehr verbessern

Erlangen - 38 Städte haben sich zur Arbeitsgemeinschaft fahrradfreundlicher Kommunen in Bayern zusammengeschlossen. Ihr Ziel: Mehr Leute sollen in den Städten in die Pedale treten.

Bei der Verbesserung des Fahrradverkehrs in ihren Kommunen wollen 38 bayerische Städte und Landkreise künftig enger zusammenarbeiten. Sie haben sich dazu am Freitag in Erlangen zur Arbeitsgemeinschaft fahrradfreundlicher Kommunen in Bayern (AGFK-BY) zusammengeschlossen. Zur Vorsitzenden des neugegründeten Verbandes wählten die Mitglieder die Erlanger Umweltreferentin Marlene Wüstner, teilte ein Sprecher der Arbeitsgemeinschaft am Freitag mit. Den Anstoß dafür hatten die Kommunalpolitiker beim Nationalen Radverkehrskongress im vergangenen Sommer in Nürnberg erhalten.

Ziel der Arbeitsgemeinschaft ist laut Gründungserklärung ein verbesserter Informations- und Erfahrungsaustausch unter den zusammengeschlossenen Kommunen. Dabei soll anhand konkreter Projekte aufgezeigt werden, wie sich der Fahrradanteil am innerstädtischen Verkehr ausbauen lasse. Die AG verstehe sich zudem als Interessensvertretung der fahrradfreundlichen Kommunen gegenüber dem Freistaat. Um Mitglied werden zu können, muss sich Verkehrspolitik der interessierten Städte, Gemeinden und Kreise durch eine besondere Fahrradfreundlichkeit auszeichnen. Eine erste Aktion ist die Beteiligung der Mitglieder an der Aktion „Stadtradeln“; dabei werden Bürger dazu aufgerufen, im nächsten Sommer möglichst viele Kilometer mit dem Fahrrad zurückzulegen.

dpa

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