100 Kilometer lange Mega-Staus in Bayern

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Auch auf der A8 München-Salzburg geht es nur langsam voran.

München - Zum Ferienbeginn haben Urlauber zahlreiche Autobahnen in Bayern verstopft. Es kam zu Mega-Staus bis zu 100 Kilometer länge. Die Bilanz vom Samstag:

Urlauber haben am Samstag zahlreiche Autobahnen in Bayern verstopft. Bereits am Vormittag berichtete das Verkehrslagezentrum der Polizei in Rosenheim von einer Reihe von Staus, die sich auch im Laufe des Tages nicht auflösten.

Vor allem auf der Autobahn Frankfurt-Nürnberg (A3) gab es auf rund 100 Kilometern Länge zwischen dem Seligenstädter Dreieck (Landkreis Würzburg) und dem Kreuz Biebelried (Landkreis Kitzingen) trotz Umleitungen immer wieder kilometerlange Staus und stockenden Verkehr.

Dort hatte am frühen Morgen zusätzlich der Zusammenstoß zweier entgegenkommender Lastwagen auf der Mainbrücke bei Randersacker (Landkreis Würzburg) den bereits zäh fließendenden Verkehr zum Erliegen gebracht. Einer der Lastwagen hatte sich quergestellt. Verletzt wurde bei dem Unfall niemand.

Auch auf der Autobahn München-Salzburg (A8) kamen Autofahrer, die es Richtung Süden zog, nur langsam voran: Zwischen Weyarn (Landkreis Miesbach) und Bad Aibling (Landkreis Rosenheim) staute sich der Verkehr mehrere Kilometer. Doch auch die Nerven der ersten Urlaubsheimkehrer wurden auf der A8 strapaziert. Vor allem zwischen Bad Reichenhall (Landkreis Berchtesgadener Land) und Kreuz München- Süd gab es viele Staus.

Immer wieder standen die Autos zudem auf der Inntal-Autobahn (A93) auf 25 Kilometern Länge zwischen Kiefersfelden (Landkreis Rosenheim) und dem Dreieck Inntal. Eine Baustelle zwischen dem Kreuz München Nord und dem Dreieck Holledau der Autobahn München-Nürnberg (A9) entwickelte sich laut Ulrich Höllering vom Verkehrslagezentrum zu einem “Nadelöhr“. Heimkehrende Urlauber standen auf einer Strecke von etwa 16 Kilometern immer wieder im Stau.

Auch am Sonntag wurde mit viel Verkehr und zahlreichen Staus gerechnet. Das große Chaos ist laut Höllering am Samstag aber vorerst ausgeblieben, die Staus waren nach seiner Einschätzung auch nicht wesentlich schlimmer als die an den vergangenen Wochenenden.

dpa

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