Weichenheizungen helfen

Störungen im Zugverkehr durch Kälte

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Eingeschränkter Zugverkehr durch Kälte in Bayern. Foto: Lukas Schulze/Archiv

München - Schnee und Eis haben am Montagmorgen im Freistaat für Einschränkungen im Zugverkehr gesorgt.

Zu Verspätungen kam es insbesondere im Allgäu und teilweise bei der Münchner S-Bahn. Nach Angaben der Deutschen Bahn waren vereinzelte Fahrzeug- und Weichenstörungen für die Beeinträchtigungen verantwortlich. In den meisten Fällen verhinderten hingegen Abdeckungen und Heizungsanlagen den Ausfall der Weichen.

Etwa 80 Prozent der insgesamt rund 10.000 Weichen in Bayern sind mit einer Weichenheizung ausgestattet. Diese schaltet sich bei Temperaturen um null Grad automatisch ein. Ein in die Schiene eingelassener Heizstab bringt die Schiene dann auf die erforderliche Temperatur, die je nach Witterung zwischen drei und sieben Grad liegt. Bei starkem Frost, Schneeverwehungen oder Eisbrocken, die auf die Weiche fallen, kann das Abtauen jedoch mehrere Stunden dauern. Dann müssen Schneeräumkräfte Gleise und Weichen per Hand freischaufeln.

dpa

Mitteilung der DB-Pressestelle München

Funktionsweise einer Weichenheizung

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