Studie: Rechtsextreme Einstellungen verbreitet

München - Rechtsextreme Einstellungen sind nach einer Studie der SPD-nahen Friedrich-Ebert-Stiftung in Bayern verbreiteter als im Bundesdurchschnitt.

In der Untersuchung stimmten im Freistaat 39,1 Prozent der Befragten der Aussage zu, die Bundesrepublik sei “überfremdet“, wie Mitautor Elmar Brähler am Freitag in München berichtete. Bundesweit lag der Wert im Schnitt bei 35,6 Prozent, in den alten Bundesländern (außer Bayern) bei 32,4 Prozent.

Der Aussage “Der Nationalsozialismus hatte auch seine guten Seiten“ stimmten in Bayern 16,8 Prozent der Befragten zu, bundesweit waren es 10,3 Prozent. Florian Ritter (SPD) beklagte, die Studie zeige deutlich, dass ausländerfeindliche und rechtsextreme Tendenzen auch in der Mitte der Gesellschaft zu finden seien. “Das betrifft alle gesellschaftlichen Gruppen.“ CSU-Fraktionsvize Alexander König verwies in einer Reaktion allerdings darauf, dass die Studie der Stiftung wissenschaftlich umstritten sei.

dpa

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