Es brauchte mehrere Anläufe

Hund steckte in Wasserrohr fest - Stundenlange Rettungsaktion

Schweinfurt - Lautes, jämmerliches Gebell machte einen Spaziergänger am Freitagvormittag in Schweinfurt auf eine Mischlingshündin aufmerksam, die in einem Wasserrohr feststeckte. Wie das arme Tier befreit wurde:  

Der Mann nach Angaben der Polizei in der Nähe der Autobahn 70 den Vierbeiner in seiner misslichen Lage unterhalb der Straße entdeckt. Er alarmierte er die Polizei, auch die Feuerwehr Schweinfurt und ein Team eines Tierheims aus dem Landkreis machten sich auf den Weg.

Mehrere Anläufe, den Hund, der mehrere Meter tief im Rohr steckte, herauszuholen, scheiterten zunächst: Die Feuerwehr versuchte es mit einem Schlauch; eine herbeigerufene Jagdpächterin wollte das Tier mit ihrem eigenen Hund herauslocken. Inzwischen war auch der Besitzer der Hündin hinzugekommen, der sein Haustier namens „Gina“ schon seit Donnerstagmorgen vermisste.

Nach mehreren Stunden gelang es schließlich mit Hilfe eines Absperrkegels, an dem ein Seil befestigt wurde, „Gina“ aus dem Rohr zu ziehen. Da die Hündin verletzt war, wurde sie von ihrem Besitzer in eine Tierklinik gebracht.

dpa

Rubriklistenbild: © dpa

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