Hier kann er Unterschlupf finden

Bistum Regensburg lädt Tebartz-van Elst ein

+
Der Limburger Bischof Franz-Peter Tebartz-van Elst findet im Bistum Regensburg Unterschlupf - wenn er möchte.

Regensburg - Der Vatikan hat Franz-Peter Tebartz-van Elst eine Auszeit verordnet. Jetzt hat das Bistum Regensburg dem Limburger Bischof ein verlockendes Angebot gemacht.

Das Bistum Regensburg hat dem affärengeschüttelten Limburger Bischof Franz-Peter Tebartz-van Elst Zuflucht angeboten. „Wenn der Bischof seine Auszeit im Bistum Regensburg verbringen will, ist er mit Sicherheit herzlich eingeladen“, sagte ein Sprecher der Diözese am Mittwoch dem Bayerischen Rundfunk (BR). Bereits vor seiner Reise nach Rom war der umstrittene Kirchenmann in die Diözese gekommen und hatte den Vorsitzenden des Landeskomitees der Katholiken, Albert Schmid, besucht. Schmid hatte Tebartz-van Elst in den vergangenen Wochen immer wieder verteidigt und dabei Konflikte mit anderen Laienvertretern riskiert.

Der Vatikan hat Tebartz-van Elst eine Auszeit verordnet, die er außerhalb des Bistums verbringen soll. Der Geistliche war unter Beschuss geraten, weil sich die Baukosten für seine Residenz vervielfacht hatten. Diese Vorwürfe soll nun eine Kommission der Deutschen Bischofskonferenz (DBK) untersuchen. Zudem droht ihm ein Strafbefehl wegen einer falschen eidesstattlichen Erklärung. Der Regensburger Bischof Rudolf Voderholzer begrüßte die Entscheidung von Papst Franziskus. „Der Papst steht natürlich zu seinem Bischof und möchte jetzt das Ergebnis der Untersuchung abwarten“, sagte er dem „Straubinger Tagblatt“ vom Donnerstag.

Lesen Sie dazu auch:

Hier gibt's Pizza "Bischof" für 24,70 Euro

Tebartz-van Elst: 20 Minuten dauerte der Papst-Termin

So fühlt sich Tebartz-van Elst jetzt

dpa

Meistgelesene Artikel

Mann (56) erfasst Bub beim Einparken

Illertissen - Mit schweren Verletzungen wurde ein zehn Jahre alter Bub in eine Klinik gebracht. Ein 56-Jähriger hatte ihn auf einem Gehweg angefahren.
Mann (56) erfasst Bub beim Einparken

Kreditkartenbetrug: Drei Festnahmen in München und Eching

München - Zugfahrkarten im Wert von 30 000 Euro sollen drei Männer in München und Eching gekauft haben - mit geklauten Kreditkartendaten.
Kreditkartenbetrug: Drei Festnahmen in München und Eching

Immer mehr Grippe-Kranke in Bayern - Impfung empfohlen

München - In Bayern steigt die Zahl der an Grippe erkrankten Menschen weiter. Die Gesundheitsministerin legt den Menschen ans Herz, sich impfen zu …
Immer mehr Grippe-Kranke in Bayern - Impfung empfohlen

Kommentare