Wildkatzen abgeschlachtet

Tiermörder hacken Luchsen Beine ab

Cham - Im Bayerischen Wald sind mehrere Vorderbeine von Luchsen gefunden worden. Der "Landesbund für Vogelschutz in Bayern" (LBV) vermutet Luchsgegner als Täter.

In der Nähe einer Fotofalle machten Mitarbeiter des "Landesbunds für Vogelschutz (LBV)" am vergangenen Freitag eine schreckliche Entdeckung: Vier abgehackte Luchsbeine, die von mindestens zwei oder sogar vier Wildkatzen stammen. Der LBV vermutet eine kleine Gruppe von Luchsgegnern hinter der Tötung, die unter dem Motto "Wir wollen hier keine Luchse, ihr könnt uns nichts anhaben" agieren.

Grundlos niedergemetzelt

Zwar steht der Luchs nicht unter Artenschutz, darf aber auch nicht gejagt und erst recht nicht grundlos niedergemetzelt und gequält werden. So hat der LBV bereits Anzeige gegen Unbekannt bei der Staatsanwaltschaft in Regensburg erstattet.

LBV hofft auf Hinweise aus der Bevölkerung

In einer Presseerklärung teilt der Vorsitzende des LBV, Norbert Schäffler mit: "Umweltkriminalität ist kein Kavaliersdelikt! Wir erneuern angesichts dieses eklatanten Falls unsere Forderung, dass solche Straftaten systematisch erfasst, aufgeklärt und angemessen geahndet werden müssen"

Der LBV hofft nun auf Hinweise aus der Bevölkerung, damit die Täter ermittelt und bestraft werden können.

Andrew Weber 

Rubriklistenbild: © dpa

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