Dauerregen, Sturm und Schnee

Wie lange bleibt das Schmuddel-Wetter in Bayern?

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Regen, Regen, Regen: So geht es in den kommenden Tagen auch erst mal weiter.

München - Von wegen Frühling: Viel Regen, unangenehmen, teils stürmischen Wind und Schnee bis ins Flachland sagen die Meteorologen für die nächsten Tage vorher.

Stürmischer Wind hat in der Nacht zum Montag in Bayern mehrere Bäume entwurzelt, Bauzäune umgeworfen und Plakate abgerissen. Vor allem in Oberfranken hat das Wetter den Einsatzkräften viel Arbeit beschert. Zu mehr als 30 Einsätzen wegen Sturmschäden mussten die Beamten ausrücken, teilte die Polizei in Bayreuth mit. In Coburg beschädigte ein entwurzelter Baum sieben Fahrzeuge auf einem Parkplatz. Im Landkreis Kulmbach mussten gleich drei Dörfer zeitweise ohne Strom auskommen. Auch in Unterfranken wurden etwa 30 Einsätze im Zusammenhang mit dem Wetter gemeldet.

Doch während das Sturmtief in anderen Teilen Deutschlands größere Schäden angerichtet hat und mehrere Menschen durch umfallende Bäume verletzt wurden, hielten sich die Schäden in Bayern in Grenzen. „Alles ist sehr glimpflich verlaufen“, sagte etwa ein Sprecher der Polizei in Kempten. Für das Oberallgäu und den Landkreis Lindau gab der Deutsche Wetterdienst (DWD) am Montag eine Unwetterwarnung heraus. Dort wurde bis Dienstagvormittag ergiebiger Dauerregen mit bis zu 50 Liter pro Quadratmeter erwartet.

So wird das Wetter in Ihrer Region

Dazu soll bayernweit der Wind deutlich zunehmen. Selbst im Flachland müsse an diesem Dienstag mit schweren Sturmböen bis Windstärke zehn gerechnet werden, sagte Volker Wünsche vom DWD in München. Im Alpenvorland seien vereinzelt auch orkanartige Böen mit bis zu 110 Stundenkilometern möglich, in den Bergen könnten Orkanböen mit mehr als 120 Stundenkilometern auftreten.

Auch in den nächsten Tagen bleibt es ungemütlich: Bis Ostern sagen die Meteorologen viel Regen und Schnee bis in Tallagen vorher. Dazu wird es frisch. Laut Wünsche sinken die Tageshöchsttemperaturen bis Donnerstag auf Werte zwischen zwei und acht Grad. Während bereits am Mittwoch die Schneefallgrenze unter 1000 Meter fallen soll, kann es am Donnerstag bis ins Flachland schneien. Eine „erkleckliche“ Menge Neuschnee gebe es allerdings nur in den Bergen, sagte Wünsche. Oberhalb von 1500 Metern werden bis zu 40 Zentimeter erwartet.

Sturm und Regen haben die Lawinengefahr in den bayerischen Alpen stark anwachsen lassen. Unterhalb von 2000 Metern galt am Montag in den Allgäuer Alpen die zweithöchste der fünf Warnstufen, wie die Lawinenwarnzentrale Bayern in München mitteilte. Im Tagesverlauf wurde auch in den Ammergauer Alpen und in der Zugspitz-Region ein Anstieg der Lawinengefahr auf die Warnstufe vier erwartet. In allen anderen Regionen sowie in den Hochlagen oberhalb von 2000 Metern herrscht erhebliche Lawinengefahr.

dpa

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