Betreiber weist Vorwürfe zurück

VAG: Keine Sicherheitslücke bei Nürnberger U-Bahn

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Keine Sicherheitslücken bei der Nürnberger U-Bahn: Nach einem Bericht des "Report München" wehrt sich der Nürnberger Bahn-Betreiber VAG gegen Vorwürfe.

Nürnberg - Der Bus- und Bahnbetreiber VAG hat den Vorwurf zurückgewiesen, die Nürnberger U-Bahn habe Sicherheitslücken. Damit wehrte sich VAG gegen einen Bericht aus dem "Report München".

Die Leitzentrale der Bahn sei datentechnisch eine Insellösung und daher aus dem Internet gar nicht angreifbar, betonte VAG-Technik-Vorstand Michael Richarz am Montag. Das ARD-Magazin „Report München“ hatte über einen Hackerangriff auf die Steuerung der Bahn berichtet. Die Redaktion erklärte am Montag, der Ablauf des Fachkongresses am 26. November 2014 in München, auf dem der TV-Bericht fußt, sei „vollständig wiedergegeben worden“.

Richarz hielt dagegen, auf dem Münchner Fachkongress sei ein Hackerangriff lediglich simuliert worden. Der IT-Experte Marco Di Filippo, auf den sich das TV-Magazin berief, bestätigte diese Angaben. Demnach testet der von IT-Spezialisten gegründete Verein Cyber Security Austria seit eineinhalb Jahren anhand eines Nürnberger U-Bahn-Modells, mit welchen Mitteln Hacker in das elektronische Steuerungssystem eindringen, allerdings unter niedrigen Sicherheitsstandards. Die Bilder des TV-Beitrags zeigten demnach Angriffe auf dieses simulierte U-Bahn-System.

dpa

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