Verdächtigter Untreue-Pfarrer: 130.000 Euro gefunden

Würzburg - In der Wohnung eines der Untreue verdächtigten Priesters haben Polizisten rund 130 000 Euro gefunden.

“Der Beschuldigte hat eingeräumt, dass es sich um Gelder aus Spenden und Kollekten handelt“, sagte der Würzburger Oberstaatsanwalt Burkhard Pöpperl am Donnerstag und bestätigte damit einen Bericht der “Mainpost“. Der Betrag sei in verschiedener Stückelung - “kleines Geld, großes Geld, ganz großes Geld“ - an unterschiedlichen Orten versteckt gewesen, etwa unter einer Besteckschublade.

Der 76-Jährige sitzt derzeit in Untersuchungshaft. Ihm wird vorgeworfen, eine Million Euro veruntreut zu haben. “Überprüft werden allerdings Konten in Höhe von 1,5 Millionen Euro“, erläuterte Pöpperl. “Da könnte es sich aber durchaus auch um rechtmäßiges Geld handeln.“ Das Motiv des früheren Gemeindepfarrers sei weiterhin unklar. “Wir haben keinerlei Erkenntnisse, dass er das Geld verprasst oder verbraten hat.“ Der Geistliche im Ruhestand gilt als bescheiden. “Da ist noch ein riesiger Aufklärungsbedarf“, sagte Pöpperl.

dpa

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