Vergewaltigung nach Gehirn-OP - Prozess gegen Pfleger fortgesetzt

Aschaffenburg - Nach einem Jahr Unterbrechung ist vor dem Landgericht Aschaffenburg der Prozess gegen einen Krankenpfleger fortgesetzt worden, der zwei hilflose Frauen vergewaltigt haben soll.

Um die Privatsphäre des Angeklagten zu schützen, sei am ersten Prozesstag nach der Pause zunächst die Öffentlichkeit ausgeschlossen worden, sagte ein Gerichtssprecher am Donnerstag in Aschaffenburg. Laut Anklage soll sich der Pfleger 1998 und 2006 im Klinikum Aschaffenburg an zwei wehrlosen Frauen sexuell vergangen haben.

Die Frauen waren nach einer Gehirn-Operation beziehungsweise wegen eines Bandscheibenvorfalls bewegungsunfähig. Obwohl der heute 41-Jährige sie mit Schmerz- und Betäubungsmitteln ruhiggestellt hatte, sollen sie die Taten in ihren Betten bei vollem Bewusstsein mitbekommen haben.

Die Verhandlung war im Herbst 2010 ausgesetzt worden, damit zunächst ein psychiatrisches Gutachten des Angeklagten erstellt werden kann. Insgesamt sind dem Landgericht zufolge drei Verhandlungstage angesetzt. Der nächste Verhandlungstag ist der 5. Dezember 2011.

dpa

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