Verletzte nach Gasalarm in Eissporthalle

Bad Kissingen - Eine große Menge Ammoniak ist am Samstagabend aus einer Eissporthalle in Bad Kissingen ausgetreten. Zehn Menschen wurden durch die ätzenden Dämpfe veretzt.

Die Halle wurde sicherheitshalber geräumt und die Umgebung weiträumig abgesperrt. Zehn Menschen wurden durch die ätzenden Dämpfe zumindest leicht verletzt, wie die Polizei mitteilte. Drei davon mussten in Krankenhäuser gebracht werden. Messungen durch die Feuerwehr hätten aber keine Gefahr für die Bevölkerung ergeben. Ein für den Abend angesetztes Eishockey-Spiel musste abgesagt werden.

Vermutlich war die Chemikalie gegen 17.20 Uhr aus der Kühlanlage der Halle ausgetreten. Kurz darauf zog eine Ammoniakwolke Richtung Kurpark. Zum Zeitpunkt des Unfall war die Halle nur mäßig besucht. Bei den Verletzten handelt es sich um Angestellte sowie um zwei Feuerwehrleute. Insgesamt waren rund 160 Rettungskräfte im Einsatz. Nach rund zwei Stunden konnte der Austritt gestoppt werden. Auch die Ammoniakwolke löste sich weitgehend auf, die Absperrungen konnten aufgehoben werden.

dpa

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