2 km Verfolgungsjagd wegen Brotzeitbrettl

Die verrückteste Polizei-Meldung des Wochenendes

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Die Diebe hatten es auf ein Brotzeitbrettl abgesehen.

Füssen - Zwei Kilometer Verfolgungsjagd wegen eines Brotzeitbrettls - und ein skurriles Ende: Die verrückteste Polizei-Meldung des Wochenendes kommt aus Füssen.

Die ungewöhnlichste Blaulicht-Geschichte des Wochenendes ereignete sich sicherlich in Seeg bei Füssen: Zwei Kilometer Verfolgungsjagd wegen eines Brotzeitbrettls! Mit skurrilem Twist am Ende.

Aber von vorne: Eine Hüttenwirtin und deren Vermieter verfolgten einen 79-Jährigen sowie seinen 50 Jahre alten Sohn aus Füssen, nachdem diese ein hölzernes Brotzeitbrettl aus der Gaststätte entwendeten und den Heimweg antreten wollten.

Das Diebesduo wurde zunächst noch vom Vermieter angesprochen, da dieser die Tat beobachtet hat. Die beiden ließen aber nicht mit sich reden, sondern rannten über die naheliegenden Felder davon. Daraufhin nahmen die Hüttenwirtin und ihr Vermieter die Verfolgung auf und konnten schon bald den Vater festhalten.

Der Sohn entkam vorerst, wurde aber schon bald in einem Waldstück etwa zwei Kilometer vom Tatort entfernt entdeckt. Er versteckte sich hinter einer großen Tanne und lauerte dort. Erst nachdem die Polizei den Mann umstellt hatte, kam er mit nassen Klamotten aus seinem Versteck hervor. Das Diebesgut im Wert von 10 Euro hatte er nicht mehr bei sich, sondern sich dessen auf der Flucht entledigt. Es wurde im Nachhinein durch die Angestellten wieder aufgefunden.

Weiteres Kuriosum: Der Vater gab zunächst gegenüber der Polizei an, dass er seine Begleitung auf dem Weg zur Gaststätte kennengelernt hat. Als die Polizei mit dem Sohn zur Gaststätte fuhr, begegneten sie dem Vater, und die tatsächliche soziale Beziehung kam ans Licht. Die beiden erwartet nun eine Anzeige wegen gemeinschaftlichen Diebstahls.

mm

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