Erhoffter Anstieg bleibt aus

Zu wenig Organspender in Bayern

München - Die Zahl der Organspender im Freistaat bleibt auf niedrigem Niveau. Bis Mitte Dezember hätten lediglich 116 Menschen Organe zur Verfügung gestellt, teilte das bayerische Gesundheitsministerium am Sonntag mit.

Während im Freistaat etwa 2400 Menschen auf ein neues Organ warten, bleibt die Zahl der Spender damit auf dem niedrigsten Niveau seit der Einführung des Transplantationsgesetzes 1997. Der erhoffte Anstieg sei 2014 leider ausgeblieben, sagte Gesundheitsministerin Melanie Huml (CSU). Die Zahlen waren im vergangenen Jahr um ein Viertel eingebrochen, nachdem Manipulationen bei Organtransplantationen bekannt geworden waren.

Ein neues „Bündnis für Organspende“ soll nun helfen, die Bereitschaft zur Weitergabe von Organen zu steigern. Gemeinsam mit gesellschaftlichen Gruppen und Institutionen will das Gesundheitsministerium von Januar an informieren und aufklären. „Wir müssen die gesamtgesellschaftliche Aufmerksamkeit für das Thema Organspende weiter erhöhen“, sagte Huml.

dpa

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