Sommerwetter im Frühjahr

Schwitzen im Freistaat - Bis zu 31 Grad gemessen

München - Sommerwetter im Frühjahr: Temperaturen von bis zu 31 Grad sorgten in bayerischen Straßencafés, Eisdielen und Freibädern für Hochbetrieb. Doch es wird kühler.

Hochsommerliche Temperaturen haben die Menschen in Bayern am Donnerstag mächtig ins Schwitzen gebracht. In Nürnberg, Rosenheim und im oberpfälzischen Schwandorf wurden am Nachmittag um die 31 Grad gemessen, wie ein Sprecher des Deutschen Wetterdienstes (DWD) sagte. Verbreitet kletterten die Temperaturen auf Werte von 25 bis 30 Grad. Damit war der Donnerstag der bisher heißeste Tag des Jahres. Die vorherige Bestmarke wurde am Mittwoch im oberbayerischen Kiefersfelden mit 30 Grad erreicht.

Derlei Temperaturen seien um diese Jahreszeit jedoch nicht außergewöhnlich, sagte der Meteorologe. In München habe es zum Beispiel am 21. Mai 1950 schon 31,5 Grad und am 25. Mai 2007 30,7 Grad gehabt.

Im Landkreis Regensburg bestand wegen der Hitze am Donnerstag erhöhte Waldbrandgefahr. Deshalb startete eine Maschine mit Luftbeobachtern, die die Wälder nach möglichen Feuern absuchten, wie Cornelius Bugl, Abteilungsleiter vom Amt für Ernährung, Landwirtschaft und Forsten, in Regensburg sagte.

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Freitag kommt der Dämpfer

Anhalten wird die Hitze dem Wetterexperten zufolge nicht. „Schon am Freitag gibt es einen Dämpfer“, sagte der Sprecher. Für Ostbayern rechnet er mit bis zu 25 Grad und unwetterartigen Gewittern. Durchschnittlich seien in Bayern 20 Grad und Schauer zu erwarten. Auch am Wochenende soll es noch regnen oder gewittern. Mit dem kühleren Wetter sinkt im Raum Regensburg die Waldbrandgefahr wieder. Im Anmarsch ist auch wieder Sahara-Staub, der bei leichten Schauern aus der Luft geschwemmt wird. Mit ihm sei aber vor allem in Baden-Württemberg und Südhessen zu rechnen.

Nicht nur Menschen drängten am Donnerstag ins Freie, auch Maikäfer tummelten sich in den Bäumen. Mit der Wärme gerieten die Tiere in Fluglaune und futterten sich nach dem Winterschlaf Kraft an.

dpa

Rubriklistenbild: © dpa

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