"Zerstückelter" Bauer: Plädoyers vertagt

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In dem Auto, das im März 2009 aus der Donau geborgen wurde, lag das Skelett von Landwirt Rudolf R.

Landshut - Im neuen Prozess gegen Angehörige des vor neun Jahren verschwundenen und angeblich zerstückelten Bauern Rudolf R. aus Neuburg hat der Sachverständige sein Gutachten vorgelegt.

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Der Wiederaufnahmeprozess um den 2001 verschwundenen Bauern Rudolf R. aus dem oberbayerischen Neuburg ist am Mittwoch mit der Vernehmung eines medizinischen Gutachters fortgesetzt worden. Für die Aussage des Sachverständigen schloss das Landgericht Landshut die Öffentlichkeit aus. Zudem wurde das ursprünglich ebenfalls für Mittwoch geplante Plädoyer des Staatsanwaltes vertagt. Wie der Vorsitzende Richter erklärte, sollen die Plädoyers nun voraussichtlich an diesem Donnerstag gehalten werden. Für Freitag ist die Urteilsverkündung vorgesehen.

Angeklagt sind in dem Verfahren die Ehefrau des toten Bauern, eine Tochter und ein Freund. Sie wurden bereits 2005 in Ingolstadt zu mehrjährigen Haftstrafen verurteilt, weil sie den 52-Jährigen vor neuneinhalb Jahren umgebracht, zerstückelt und an die Hofhunde verfüttert haben sollen. Grundlage des Urteils waren damals falsche und später widerrufene Geständnisse. Nachdem die Leiche des Mannes 2009 aus der Donau geborgen wurde, wird der Fall nun in Landshut neu aufgerollt. Die Verteidiger wollen Freisprüche erreichen.

dpa

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