Zwei Menschen vermisst

Boote krachen im Main ineinander

+
Die Einsatzkräfte am Unglücksort.

Aschaffenburg - Beim Zusammenstoß eines Sportboots mit einem Gütermotorschiff am frühen Sonntagmorgen auf dem Main hat es möglicherweise zwei Tote gegeben.

Wie die Polizei mitteilte, wurden vier Menschen bei der Kollision der Boote im Raum Aschaffenburg ins Wasser geschleudert. Zwei von ihnen konnten sich selbst retten. Eine 22 Jahre alte Frau und ein 25-jähriger Mann blieben vermisst. Die Polizei leitete eine mehrstündige Suchaktion mit Wasserwacht, Rettungshunden, Tauchern und Hubschraubern ein, die jedoch erfolglos blieb. Um 7.45 Uhr stellten die Hilfskräfte die Suche ein.

Das mit vier Menschen besetzte Sportboot war der Polizei zufolge sehr schnell unterwegs. Es war nach einer Biegung mit dem 110 Meter langem Gütermotorschiff zusammengestoßen, das mit 1000 Tonnen Sojaschrot beladen war. Der 26-jährige Fahrer des Sportboots und eine 19-jährige Frau, denen es gelang, ans Ufer zu schwimmen, wurden ins Krankenhaus gebracht. Ein Alkoholtest beim Fahrer ergab einen Alkoholwert von über einer Promille.

dpa

Meistgelesene Artikel

Wohnhausbrand im Allgäu: 90-Jährige stirbt

Pfronten - Beim Brand eines Mehrfamilienhauses in Pfronten im Allgäu ist eine 65-jährige Frau verletzt worden. Eine andere Bewohnerin wird noch …
Wohnhausbrand im Allgäu: 90-Jährige stirbt

Über 1000 Jogginghosen-Träger kriegen gratis Sekt

Schwabach - Ein Supermarkt in Schwabach hat sein Versprechen wahr gemacht: Jeder Kunde in Jogginghosen hat am Donnerstag ein Fläschchen Sekt bekommen …
Über 1000 Jogginghosen-Träger kriegen gratis Sekt

24-Jährige auf wilder Flucht vor der Polizei

Simbach am Inn - Sie wollte partout nicht von der Polizei kontrolliert werden, daher versuchte eine 24-jährige Autofahrerin den Beamten davonzurasen. 
24-Jährige auf wilder Flucht vor der Polizei

Kommentare

Liebe Leserinnen und Leser,

wir bitten um Verständnis, dass es im Unterschied zu vielen anderen Artikeln auf unserem Portal unter diesem Artikel keine Kommentarfunktion gibt. Bei einzelnen Themen behält sich die Redaktion vor, die Kommentarmöglichkeiten einzuschränken, um Missbrauch zu vermeiden.

Die Redaktion