Zwischenzeugnisse in Bayern

München - Es ist so weit: Gut eine Million bayerischer Schüler haben am Freitag ihre Zwischenzeugnisse erhalten. Längst gibt es die aber nicht mehr für alle Kinder.

Kultusminister Ludwig Spaenle (CSU) erklärte, er wünsche sich besonnene Reaktionen der Eltern. “Der Wert des Menschen hängt nicht von den Noten ab“, sagte Spaenles Sprecher. Reagierten die Eltern negativ, löse das bei den Kindern nur Blockaden und Frust aus. In Bayern gehen rund 1,8 Millionen Kinder und Jugendliche zur Schule, doch gibt es längst nicht mehr für alle Zwischenzeugnisse.

Prominente Sitzenbleiber

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Auch der Lehrerverband BLLV hat an die Eltern appelliert, sie sollten ihre Liebe nicht an schulische Leistungen knüpfen. Stattdessen sollten sie sich über die guten Noten freuen. “Wenn Kinder auch noch zu Hause unter Druck gesetzt werden, haben sie keinen Ort mehr, an dem sie zur Ruhe kommen können“, hatte BLLV-Präsident Klaus Wenzel erklärt.

Der Bayerische Elternverband fordert, Noten bis zur achten Klasse völlig abzuschaffen. Die Schulen schöben mit der Notenvergabe lediglich die Verantwortung für ihre Schüler an die Eltern ab.

dpa

Rubriklistenbild: © dpa (Symbolbild)

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