Oberst Hristo Ventsislavov Ganetsovski trägt sich im Beisein von Oberst Helmut Ondrat in das Gästebuch der Offizierschule der Luftwaffe ein. Foto: Oberstabsgefreiter Manfred Kistler
Von Karlheinz Schad, Fürstenfeldbruck –
Am 31.01.2012 konnte der amtierende Kommandeur der Offizierschule der Luftwaffe (OSLw), Oberst Helmut Ondrat, eine bulgarische Delegation zu einem Informationsbesuch im „Blauen Palais“ begrüßen. Der erste Tag des Besuches stand für Oberst Hristo Ventsislavov Ganetsovski und Oberstleutnant Ivaylo Atanasov Angelov dabei ganz im Zeichen der Luftwaffenoffizierausbildung an der OSLw.
In verschiedenen Vorträgen konnten Sie sich nicht nur ein Bild über das komplexe Aufgabengebiet der OSLw machen, sondern erhielten auch einen umfassenden Einblick in die elfmonatige Offizierausbildung. Abgerundet wurde der Tag mit der Besichtigung der Standortschießanlage Neulindach, den Ausbildungseinrichtungen im Fliegerhorst sowie einem Rundgang durch die Schule.
Den Vormittag des darauffolgenden Tages verbrachten die bulgarischen Luftwaffenoffiziere in der 9. Inspektion der OSLw, um sich einen Eindruck über die vorfliegerische Ausbildung der angehenden Luftwaffenpiloten zu verschaffen.
Bei der Verabschiedung zeigten sich die bulgarischen Stabsoffiziere beeindruckt von der Professionalität und den Ausbildungsmöglichkeiten an der OSLw und bedankten sich bei Oberst Ondrat für eineinhalb hochinteressante Tage an der Schule.
Wie kann man die steigende Gewaltbereitschaft in Verbindung mit Alkoholexzessen bei Jugendlichen eindämmen?
Ob Gewaltbereitschaft bei Demonstrationen, Übergriffe im öffentlichen Nahverkehr oder Prügeleien nach Alkoholgenuss: die steigende Gewalt beunruhigt Polizei, Eltern und Erzieher. Am 05.05.2012 gegen 24.00 Uhr gerieten zwei Gruppen Jugendlicher bzw. Heranwachsender nach dem Frühlingsfestbesuch in der direkt angrenzenden Jakob-Groß-Straße tätlich aneinander, wobei ein 16jähriger aus dem Landkreis Fürstenfeldbruck von einem 19jährigen aus Fürstenfeldbruck im Gesicht verletzt wurde. Beamte der Polizeiinspektion Fürstenfeldbruck sowie des Einsatzzuges Fürstenfeldbruck trennten die Gruppen bevor weitere Eskalationen geschehen konnten und leiteten die Körperverletzungsverfahren ein. Wie erst jetzt im Rahmen einer Zeugenvernehmung bekannt wurde, wartete der 16jährige gegen 0.45 Uhr auf dem Bahnhof Fürstenfeldbruck, als er in der dortigen Unterführung erneut von dem 19jährigen und einem weiteren Täter angegriffen wurde und dabei weitere Verletzungen im Gesicht erlitt. Der weitere Täter ist vermutlich ein 16jähriger aus Fürstenfeldbruck, der ebenfalls in der ersten Schlägerei in der Jakob-Groß-Straße dabei war. Worauf die Motivation für den zweiten Angriff, trotz vorheriger Aufnahme aller Personalien durch die Polizei, zurückzuführen ist, ermittelt nun der Einsatzzug Fürstenfeldbruck: Wegen dem zweiten Angriff wird ein weiteres Strafverfahren wegen gefährlicher Körperverletzung einlgeleitet. Was können Eltern, Schule und
die Gleichaltigen gegen Gewalt-Exzesse von Jugendlichen unternehmen?