Die musikalisch und auch sonstwie Verwandten (The Relatives) im Maisacher Gewerbegebiet: (v.li.) Thomas Paar, Josef Stäubl und Julia Paar. Foto: Günter Schäftlein
Von GÜNTER SCHÄFTLEIN, Maisach –
Sie nennen sich „The Relatives“ und sind tatsächlich eng verwandt: Vater Thomas Paar (Gitarre), Tochter Julia (Keyboard/Gesang) und Onkel/Großonkel Josef Stäubl (Gesang, 2. Gitarre). In 2011 realisierten die musikalischen Drei mit Sohn Martin Paar (Technik/Mix) und Abi Abernethy (Bass/Schlagzeug) ihren CD-Erstling „PECJULIA Minds“.
Eine ruhig-fließende Musik in sieben Einzeltiteln war das Ergebnis der von Thomas Paar komponierten und getexteten Songs - „leicht bluesig“ wie er selbst in einer noch unverbindlichen Stil-Orientierung anmerkt. In jedem Fall gut anzuhören in entspannenden Augenblicken. Kongenial passt hierzu dass von Julia Paar (22) inspirierte CD-Coverbild: Aufgenommen auf dem Firmengelände in der Maisacher Frauenstraße 31. Hier ist auch das elternliche Unternehmen für internationale Stückgut-Logistik GROUPAGE SERVICE zuhause. Fast als eine kleine Verbeugung für ihren optischen Einfall ließ man ihren Vornamen in die ursprüngliche Cover-Namensgebung „peculiar“ (= eigenartig, eigenwillig) als nun PECJULIA einfließen. Die Studentin mit der Fachrichtung Politikwissenschaft und Kommunikation hatte keine Schwierigkeit mit der eigenen Umsetzung der väterlichen „ruhigen und schönen Harmonien aus dem Bauch heraus“: Es ist einfach die Musik von früher und geht ihren heutigen Altersgenossen häufig ab, sagt sie. Keyboardspielen hat sie mit 12 Jahren begonnen, einige Jahre vernachlässigt und erst seit kurzem wieder intensiviert. Noch lieber singt sie aber.
Vater Thomas (52) gibt zu, dass er es mit dem Gitarrespielen zuhause manchmal übertreibt und die Ehefrau nicht gerade vor Freude hüpft, wenn er vorgibt, sich nur mal kurz einspielen zu wollen: „Meistens kann ich dann nicht aufhören.“ Ernsthaft hat er sich mit der Gitarre erst wieder vor zehn Jahren beschäftigt, sofern ihm das Unternehmen dafür Zeit als Chef ließ. Das Instrument zu spielen hat er sich in jungen Jahren selbst angeeignet. Die „musikalische Ordnung“ bringt ihm heute die Tochter auf dem Keyboard bei: „Mein Vater ist dagegen für Kreativität und Enthusiasmus zuständig.“ Und Onkel „Seppi“? „Der liebt Live-Auftritte. Ist aber dann der Nervöseste von uns!“ Regelmäßige Auftritte gibt es zu Weihnachten vor der eigenen Belegschaft von 30 Mitarbeitern. Thomas Paar: „Einmal haben wir das fallen lassen. Da haben die sich doch tatsächlich beschwert - was uns wiederum dann doch gefreut hat …“ Die CD „PECJULIA Minds“ verschenken „The Relatives“ an Interessenten. „Wir verfolgen noch keine kommerziellen Zwecke!“ Mail hierzu erbeten an Julia Paar: juliapaar@live.de
Wie kann man die steigende Gewaltbereitschaft in Verbindung mit Alkoholexzessen bei Jugendlichen eindämmen?
Ob Gewaltbereitschaft bei Demonstrationen, Übergriffe im öffentlichen Nahverkehr oder Prügeleien nach Alkoholgenuss: die steigende Gewalt beunruhigt Polizei, Eltern und Erzieher. Am 05.05.2012 gegen 24.00 Uhr gerieten zwei Gruppen Jugendlicher bzw. Heranwachsender nach dem Frühlingsfestbesuch in der direkt angrenzenden Jakob-Groß-Straße tätlich aneinander, wobei ein 16jähriger aus dem Landkreis Fürstenfeldbruck von einem 19jährigen aus Fürstenfeldbruck im Gesicht verletzt wurde. Beamte der Polizeiinspektion Fürstenfeldbruck sowie des Einsatzzuges Fürstenfeldbruck trennten die Gruppen bevor weitere Eskalationen geschehen konnten und leiteten die Körperverletzungsverfahren ein. Wie erst jetzt im Rahmen einer Zeugenvernehmung bekannt wurde, wartete der 16jährige gegen 0.45 Uhr auf dem Bahnhof Fürstenfeldbruck, als er in der dortigen Unterführung erneut von dem 19jährigen und einem weiteren Täter angegriffen wurde und dabei weitere Verletzungen im Gesicht erlitt. Der weitere Täter ist vermutlich ein 16jähriger aus Fürstenfeldbruck, der ebenfalls in der ersten Schlägerei in der Jakob-Groß-Straße dabei war. Worauf die Motivation für den zweiten Angriff, trotz vorheriger Aufnahme aller Personalien durch die Polizei, zurückzuführen ist, ermittelt nun der Einsatzzug Fürstenfeldbruck: Wegen dem zweiten Angriff wird ein weiteres Strafverfahren wegen gefährlicher Körperverletzung einlgeleitet. Was können Eltern, Schule und
die Gleichaltigen gegen Gewalt-Exzesse von Jugendlichen unternehmen?