Rente mit 67 - Mogelpackung oder unverzichtbar für die Generationen-Gerechtigkeit?
Ein echtes Aufreger-Thema: Die Rente mit 67. Schrittweise erhöht sich das Renteneintrittsalter bis 2029 auf 67 Jahre. Wer ohne empfindliche Abschläge in Rente gehen möchte, muss noch in höherem Alter auf dem Posten bleiben. Positiv für die Wirtschaft: Die versprochene Beitragssenkung
von 19,9 Prozent auf 19,6 Prozent. Negativ: Es gibt noch viel zu wenig Arbeitsplätze für
über 50-jährige, und nicht umsonst fordert Bundesarbeitsministerin Ursula von der Leyen
auch mehr Weiterbildungsmöglichkeiten und Präventivmaßnahmen für die seelische
Gesundheit älterer Arbeitnehmer. Doch die Realität sieht nicht so rosig aus: Derzeit gehen nur vier von 10 Neu-Rentnern ohne Abschläge in die Rente. Ministerpräsident Horst Seehofer nennt deshalb das gemeinsame Kind der früheren Großen Koalition zum Ärger mancher
Parteigenossen das, was es ist, nämlich "Rentenkürzung".
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