BÜNDNIS90/ DIE GRÜNEN KV FFB fordern endlich ein Umdenken in der Städte-und Gemeindeplanung. Die letzten Jahrzehnte hat sich die grausame Entwicklung immer mehr Gewerbegebiete und auch Wohngebiete auf ehemals freien Wiesen und Äckern auszuweisen verstärkt. Gleichzeitig steht der „Nutzen“ aus. Selbstverständlich muss es günstigen Wohnraum geben, jedoch bleibt die Frage welchen Preis man bereit ist dafür zu zahlen. Es werden FFH-Flächen getauscht und verscherbelt. Zukünftige Generationen werden beraubt, um die Chance richtige Natur in der unmittelbaren Umgebung zu erleben.
Die immer stärkere Ausweisung von Gewerbe- und Wohngebieten kann nicht Sinn und Zweck der Politik sein, sondern sie ist vielmehr der Erhaltung der Lebensqualität ihrer Bürgerinnen und Bürger verpflichtet. Im Landkreis Fürstenfeldbruck hat die letzten Jahre ein Wettlauf um die attraktivsten Standorte stattgefunden und findet immer noch statt. Der Fliegerhorst wird schon als neuer Stadtteil Fürstenfeldbrucks gepriesen und riesige Gewerbegebiete sollen ebenso folgen. Der ehemalige SoldatInnen-Stützpunkt darf kein sinnloses ökonomisch gedachtes Bauprojekt werden. Wachstum um des Wachstums willen ist schädlich für den Landkreis. Nachhaltig und behutsam muss die Zukunft der Kreisstadt FFB geplant werden. Kreative Zwischennutzungen sind ebenso denkbar und wünschenswert, da sie das Leben an sich fördern und fordern.
Emmering will direkt neben dem Fliegerhorst ein Gewerbegebiet bebauen. Olching hat 50 ha für ein Gewerbegebiet an der B471 ausgewiesen. Auf Maisacher Flur hat der dortige Gemeinderat schon angefangen alles zu verkaufen, was nicht niet- und nagelfest ist. Der Pachtvertrag und das Vorkaufsrecht von 120 ha Land der BMW Group, das eigentlich den Maisacher Bürgerinnen und Bürger gehört, ist eine unerträgliche Zumutung. Das Maisacher Konzept ist und bleibt die kontrollierte Zerstörung der Flora und Fauna der Gemeinde Maisach.
Maisach und die anderen Kommunen wollen durch die Ausweisung künstliches Wachstum generieren, jedoch entbehrt dieser Ansatz jedweder Logik. Weder die Gemeindekasse, noch die Lebensqualität wird gesteigert. Durch juristische Tricksereien entziehen sich die Unternehmen meist der Gewerbesteuer oder werden großzügig subventioniert. So oder so bleiben den Bürgerinnen und Bürger keine Vorteile.
Die Wahrnehmung in unserem Land muss sich ändern, denn vieles werden wir in der Zukunft technisch lösen können. Eine zweite Erde werden wir aber nicht erstellen können. Daher bleibt Fläche ein äußerst knappes Gut in einem so dicht besiedelten Land wie Deutschland und muss geschützt werden.
Deshalb fordern BÜNDNIS 90/ DIE GRÜNEN KV FFB ein Umdenken innerhalb der Landkreispolitik, denn es muss endlich eine nachhaltige Wirtschafts- und Wachstumspolitik umgesetzt werden, die allen nützt. Besonders den nachfolgenden Generationen soll Fläche und Raum zur freien Entfaltung hinterlassen werden. Die Ausbeutung unserer natürlichen Ressourcen muss endlich beendet werden.
Wie kann man die steigende Gewaltbereitschaft in Verbindung mit Alkoholexzessen bei Jugendlichen eindämmen?
Ob Gewaltbereitschaft bei Demonstrationen, Übergriffe im öffentlichen Nahverkehr oder Prügeleien nach Alkoholgenuss: die steigende Gewalt beunruhigt Polizei, Eltern und Erzieher. Am 05.05.2012 gegen 24.00 Uhr gerieten zwei Gruppen Jugendlicher bzw. Heranwachsender nach dem Frühlingsfestbesuch in der direkt angrenzenden Jakob-Groß-Straße tätlich aneinander, wobei ein 16jähriger aus dem Landkreis Fürstenfeldbruck von einem 19jährigen aus Fürstenfeldbruck im Gesicht verletzt wurde. Beamte der Polizeiinspektion Fürstenfeldbruck sowie des Einsatzzuges Fürstenfeldbruck trennten die Gruppen bevor weitere Eskalationen geschehen konnten und leiteten die Körperverletzungsverfahren ein. Wie erst jetzt im Rahmen einer Zeugenvernehmung bekannt wurde, wartete der 16jährige gegen 0.45 Uhr auf dem Bahnhof Fürstenfeldbruck, als er in der dortigen Unterführung erneut von dem 19jährigen und einem weiteren Täter angegriffen wurde und dabei weitere Verletzungen im Gesicht erlitt. Der weitere Täter ist vermutlich ein 16jähriger aus Fürstenfeldbruck, der ebenfalls in der ersten Schlägerei in der Jakob-Groß-Straße dabei war. Worauf die Motivation für den zweiten Angriff, trotz vorheriger Aufnahme aller Personalien durch die Polizei, zurückzuführen ist, ermittelt nun der Einsatzzug Fürstenfeldbruck: Wegen dem zweiten Angriff wird ein weiteres Strafverfahren wegen gefährlicher Körperverletzung einlgeleitet. Was können Eltern, Schule und
die Gleichaltigen gegen Gewalt-Exzesse von Jugendlichen unternehmen?